Hautärztin Dr. med. Friederike Siebke | Ihre Praxis für Dermatologie in der Mozartstraße

 
 

Ästhetische Dermatologie

Von jeher ist die Haut mit dem Aussehen und der Schönheit eng verknüpft. Dermatologen sind daher die richtigen Ansprechpartner, wenn es um ästetisch-kosmetische Fragen rund um die Haut geht.

Wir beraten Sie gerne in Fragen der Hautpflege abgestimmt auf Ihren Hauttyp oder eine evtl. vorliegende Hauterkrankung.

Auch die Entfernung medizinisch harmloser aber kosmetisch störender Hautveränderungen oder die Behandlung vorzeitiger Faltenbildung und Hautalterung sind hierfür ein Beispiel. Im Bereich der ästetisch-kosmetischen Dermatologie bieten wir Ihnen auf Wunsch folgende Behandlungen an:   


     


Chemical Peeling


Beim sogenannten Chemical Peeling werden oberflächlich Hornhautzellen unter Einsatz einer auf die jeweilige Anwendung abgestimmten Fruchtsäure abgeschält. Es wird in dieser Form nur in  Hautarztpraxen durchgeführt. Einsatzbereiche sind z.B.

  • Akne
  • offene und geschlossene Comedonen (Mitesser)
  • unreine grobporige Haut
  • Aknenarben, Fältchen
  • Pigmentverschiebungen
  • glanzloser oder fahler Hautteint

Lasertherapie


Die Lasertherapie hat sich in den vergangenen Jahren auch in der ästethischen Dermatologie etabliert und ist vielfältig einsetzbar. In unserer Praxis nutzen wir Laser u.a. zur Entfernung

störender Hautveränderungen wie z.B. 

  • Lentigines seniles (Altersflecken),
  • seborrhoische Keratosen (Alterswarzen)

störender Gefäße wie z.B.

  • Spider naevi
  • Teleangiektasien
  • senile Angiome
  • Besenreiser
  • Entfernung störender Haare

Kosmetische Chirurgie


Operative Entfernung kosmetisch störender Hautveränderungen wie z.B.

  • Xanthelasmen (Fettablagerungen im Bereich der Augenlider),
  • Naevuszellnaevi (Muttermale),
  • Atherome (Talgzysten),
  • Fibrome

Gefäßverödung


Kosmetisch störende Gefäßveränderungen wie z.B.

  • Spider naevi,
  • Teleangiektasien oder
  • Besenreiser

behandeln wir je nach Größe und Ausprägung nach der Verödungsmethode („Sklerosierung“) oder mit Hilfe des Lasers.

Microneedling


Das Microneedling ist ein Behandlungsverfahren, das eingesetzt wird zur Behandlung von Hyperpimentierungen (Altersflecken, Sommersprossen), Akne-, Brand- und Verletzungsnarben,  zur Verfeinerung von grobporiger Haut und Dehnungsstreifen. Es können alle Körperregionen behandelt werden. Je nach Anwendungsbereich, ist es sinnvoll in Abständen mehrere Behandlungen durchzuführen.

Ablauf der Behandlung:

Auf das zu behandelnde Hautareal wird eine örtlich wirkende Betäubungscreme aufgetragen. Später kann dann die Microneedlingbehandlung shmerzfrei durchgeführt werden. Die Nadellänge kann je nach zu behandelndem Areal und Indikation in unterschiedlicher Länge eingestelt werden.

Nach der Behandlung:

Es besteht für einige Stunden bis wenige Tage nach der Behandlung eine leichte Rötung der Gesichshaut. Die Haut wird mit einer Heilsalbe nachbehandelt um Wundinfektionen und Wundheilungsstörungen vorzubeugen.
Für einige Wochen sollte nach der Microneedlingbehandlung ein Lichtschutz mit hohem Lichtschutzfaktor aufgetragen werden.

Wirkprinzip des Microneedlings:

Mikrofeine Nadeln setzen beim Einstechen in die Haut Reize, die die Produktion von körpereigenem Kollagen anregt. Kollagen polstert die Haut – besonders im Bereich von Narben- auf.
Außerdem kann die Haut durch die mikrofeinen Perforationen verstärkt Wirkstoffe aufnehmen. So können aufbauende Pflegeprodukte für die Narben- und Faltenbehandlung sehr viel besser in die Haut eingeschleust werden.

Mikroneedling kann auch gut bei der Behandlung von Altersflecken und Sommersprossen eingesetzt werden. Durch die Microneedlingbehandlung wird die Hautpigmentierung wieder normalisiert.


Filler


Hyaluron bindet Wasser und stabilisiert dadurch Kollagen und Bindegewebsfasern. Der Hyaluronsäuregehalt in unserem Körper nimmt im Laufe des Lebens durch natürliche Alterungsprozesse ab. Um das 60. Lebensjahr sind noch etwa 10% des ursprünglich vorhandenen Hyalurons vorhanden. Das Bindegewebe und die Haut verlieren an Volumen, die Gesichtsstrukturen sinken ab und erschlaffen.

Einsatz von Hyaluronsäure:

Hyaluronsäure wird sehr vielfältig sowohl zur Behandlung von oberflächlichen Knitterfalten als auch bei der Behandlung von tiefen Falten wie z.B. Nasolabialfalten eingesetzt. Auch Volumenverlust z.B. an den Wangen im Gesicht kann mit Fillern sehr gut wieder aufgefüllt werden. Die Hyaluronsäure glättet zum einen durch das Volumen des Fillers, das unter die Falte gespritzt wird und diese anhebt und zum anderen durch die Fähigkeit, Wasser zu binden. Der Wirkstoff regt zusätzlich die Kollagenbildung und das Bindegewebe an. 
Nur bei mimischen Falten ist es ungeeignet. Hier wird besser mit Botox behandelt.
Die verschiedenen Filler unterscheiden sich in Partikelgröße, Struktur und dem Grad der Vernetzung. Damit unterscheiden sie sich auch in der Haltbarkeit. Am Ende werden alle injizierten Filler wieder vom Körper abgebaut.

Ablauf der Behandlung:

Vor der Injektion der Hyaluronsäure kann eine lokal wirkende Betäubungscreme aufgetragen werden. Dann wird das Hyaluronsäuregel mit feinen Nadeln injiziert. Das Behandlungsresultat ist sofort sichtbar. Nach der Behandlung wird die Haut gekühlt.

Es ist empfehlenswert, Fillerbehandlungen in mehreren Behandlungen Schritt für Schritt durchzuführen, damit sich der Wandel des äußeren Aspekts langsam vollzieht.


Botox


Einsatzbereich

Botulinumtoxin A ist ein Wirkstoff, der in der Faltenbehandlung und auch zur Be­hand­lung von übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) oder Migräne eingesetzt wird.

Entstehung der mimischen Falten:

Mimische Gesichtsfalten entstehen unter der Haut dadurch, dass immer wieder der gleiche Muskel angespannt wird. Hier­durch entstehen die sogenannten Mimikfalten. Typische Beispiele sind die Lachfältchen um die Augen oder die horizontalen Stirnfalten. Auch die Zornes­falte zwischen den Augenbrauen entsteht so.

Wirkprinzip von Botox:

Botulinumtoxin verhindert den Signal­austausch zwischen Nerven­endigung und Muskel. Der Muskel kann sich nicht mehr kontrahieren und entspannt sich. Als Folge hiervon glättet sich die Falte. Die Entstehung neuer Falten wird durch die verringerte Muskel­anspannung verhindert.

Ablauf der Behandlung:

Bei Bedarf wird vor der Botoxbehandlung eine örtlich wirkende Betäubungscreme aufgetragen. Mit lokalen In­jek­ti­o­nen wird das stark verdünnte Botulinumtoxin unter die Hautoberfläche injiziert.. Dann werden die Einstichstellen für kurze Zeit gekühlt. Nach der Behandlung ist der Patient sofort wieder gesellschaftsfähig.

Am Behandlungstag sollte größere körper­liche Anstrengung , Sauna- und Schwimmbadbesuche vermieden werden.

Die Wirkung des Botulinumtoxins hält zwischen 3 und 9 Monaten an. Erfolgen die Botoxbehandlungen relativ regel­mäßig, können sich die Be­hand­lungs­inter­val­le mit der Zeit verlängern.

Behandlung der Hyperhidrose mit Botulinumtoxin

Botulinumtoxin ist geeignet zur Be­hand­lung von starkem Schwitzen in begrenzten Hautarealen.

Der Mensch hat an Handinnenflchen, Fußsohlen, an der Stirn und axillär be­son­ders viele Schweißdrüsen. Schwitzen ist ein natürlicher Prozeß, der die Aufgabe hat, die Körpertemperatur stabil zu halten. Die Schweißdrüsen werden über das unwillkürliche (ve­ge­ta­ti­ve) Nerven­system gesteuert.

Bei der Hyperhidrose, die das krankhaft vermehrte Schwitzen beschreibt, geht die Scheißproduktion über das für die Wärme­steuerung benötigte Maß hinaus.

Mit einem Jod-Stärke-Test wird der Be­reich des Schwitzareals ermittelt, damit kein Bereich des stark schwitzenden Are­als unbehandelt bleibt. Dann wird eine örtlich wirkende Betäubungs­creme aufgetragen. Dann wird das Botulinum­toxin in festen Ab­stän­den im betroffenen Haut­areal injiziert.

Es dauert etwa 1-2 Wochen nach der Botoxbehandlung bis das Schwitzen deutlich spürbar nachlässt. Die Wirkung hält für etwa 6 Monate an.